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GET Into The Team

GET INTO THE TEAM

Unsere reguläre Recruiting-Phase für das Sommersemester ist bereits abgeschlossen und das offizielle Onboarding läuft. Da unsere Kapazitäten, neue Mitglieder intensiv einzuarbeiten, begrenzt sind, läuft die Aufnahme ab jetzt über unsere Warteliste. Sollten während der laufenden Probephase Plätze frei werden, besetzen wir diese über unser Nachrückverfahren nach.

Damit du genau weißt, wie dein Einstieg als Nachrücker abseits des regulären Onboardings aussieht, haben wir hier den Ablauf zusammengefasst:

1. Bewerbung für die Warteliste & Bestätigung

Sobald du deine Unterlagen abgeschickt hast, erhältst du von unserem HR-Team eine Bestätigung. Du wirst damit offiziell auf unsere Warteliste für das aktuelle Semester gesetzt.

2. Das Nachrückverfahren

Das reguläre Gruppen-Onboarding ist bereits in vollem Gange. Da es sich hierbei um eine gegenseitige Probephase handelt, kommt es vor, dass Teilnehmer feststellen, dass der Verein zeitlich doch nicht passt, und vorzeitig aussteigen. Sobald dadurch wieder Kapazitäten für eine Betreuung in deinem Wunsch-Unterteam frei werden, kontaktieren wir die Personen auf der Warteliste.

3. Direkter Einstieg & Individuelle Einarbeitung

Als Nachrücker nimmst du nicht mehr am standardmäßigen Onboarding-Prozess teil. Stattdessen steigst du direkt in dein jeweiliges Fachbereichs-Team ein. Da wir nun wieder die nötige Zeit für dich haben, arbeitet dich dein Unterteam individuell ein, damit du sofort an echten Aufgaben mitziehen und das Team unterstützen kannst.

STELLENAUSSCHREIBUNGEN

Wir bieten außerdem bestimmte Themenbereiche an, auf die du dich bewerben kannst:

Themenbereich / Aufgaben:
  • Entwicklung eines Komposit-Akkugehäuses (z. B. Aramid)
  • Auslegung von Lagenaufbauten sowie Konstruktion unter Berücksichtigung von Bauraum, Befestigungspunkten und Fahrzeugintegration
  • Frühe Validierung durch Prototypenbau, Laminieren und iterative Anpassung

Testing & Validierung:

  • Herstellung und Prüfung von Laminat-Proben
  • Durchführung und Auswertung von Materialtests
  • Iterative Optimierung basierend auf Ergebnissen

Zelltests & Datenanalyse:

  • Durchführung von Zelltests mit Industriepartnern
  • Analyse von Kapazität und thermischem Verhalten unter Last
  • Optional: Unterstützung bei State-of-Charge-Estimation auf Basis von Spannungsdaten

Optimierung bestehender Systeme:

  • Weiterentwicklung der Zellsegmente (6 Segmente im System)
  • Packaging von Zellen und Elektronik (Relais, Platinen etc.)
  • Anpassung an neue Anforderungen (z. B. Regelwerksänderungen)

Kühlung & Thermomanagement:

  • Analyse von Fahrzeugdaten zur Bewertung der Kühlleistung
  • Entwicklung von Kühlkonzepten (z. B. Luftführung, Ducts)
  • Optional: Simulation von Strömung und Temperaturverteilung

Fertigung & Montage:

  • Unterstützung bei Herstellung und Aufbau der Zellsegmente
  • Integration aller mechanischen Komponenten im Akku
Was du lernst:
  • Konstruktion komplexer Baugruppen mit PTC Creo
  • Grundlagen der Faserverbundtechnik (Laminataufbau, Fertigung, Testing)
  • Mechanische Auslegung im Hochvolt-Kontext
  • Datenbasierte Entwicklung (Testing, Validierung, Iteration)
  • Zusammenarbeit an Schnittstellen zwischen Mechanik, Elektrik und Thermomanagement
  • Einblicke in Simulation (z. B. Strömung/Kühlung)
Anforderungen:
  • Interesse an Konstruktion, Fahrzeugtechnik und/oder Leichtbau
  • Motivation, sich eigenständig in neue Themen einzuarbeiten (z. B. Kühlung, Simulation)
  • Grundkenntnisse in CAD von Vorteil (kein Muss)
  • Grundlegendes Verständnis einfacher elektrotechnischer Zusammenhänge hilfreich (z. B. Widerstände, Induktivitäten), aber kein Muss
  • Sorgfältige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise, insbesondere in der Fertigung und im Umgang mit Batteriezellen
  • Bereitschaft, Sicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten
  • Teamfähigkeit und zuverlässige Arbeitsweise
  • Unterstützung erfolgt jederzeit durch das Team
Ziel:
  • Weiterentwicklung des aktuellen HV-Akkus (~42 kg)
  • Potenzielles Gewichtseinsparungspotenzial von ca. 7 kg (~16–17 %)
  • Direkter Einfluss auf Fahrzeugperformance durch geringeres Gewicht und verbessertes Thermomanagement
  • Fokus auf frühe Validierung (Testing + Prototyping), um Designentscheidungen abzusichern
Themenbereich / Aufgaben:

Konstruktion von DV-Schlüsselkomponenten:

  • Entwicklung und Design von Gehäusen (Cases) für Sensoren und Recheneinheiten
  • Konstruktion von Halterungen, Laschen und mechanischen Adaptern für die Fahrzeugintegration
  • Mechanische Auslegung des EBS (Emergency Brake System) sowie Modifikationen an der Lenkung

Packaging & Anordnung:

  • Optimale Platzierung elektronischer Komponenten im Fahrzeug unter Berücksichtigung von Bauraum und Zugänglichkeit
  • Erstellung von Stücklisten und fertigungsgerechten technischen Zeichnungen
  • Optimierung bestehender Systeme:
  • Weiterentwicklung vorhandener Bauteile hinsichtlich Gewicht und Aerodynamik
  • Iterative Anpassung der Hardware an neue Design- oder Regelwerksanforderungen

Interdisziplinäre Zusammenarbeit:

  • Enge Abstimmung mit dem Software-Team (DV) zur Definition von Bauraumbedarfen
  • Schnittstellenkommunikation mit anderen Unterteams (Chassis, Aerodynamik), um eine nahtlose Integration zu gewährleisten
Was du lernst:
  • Profi-Konstruktion: Vertiefter Umgang mit PTC Creo im Kontext komplexer Baugruppen
  • Hardware-Integration: Verständnis für die mechanischen Anforderungen autonomer Systeme (Vibration, Kühlung, EMV-Schutz)
  • Fertigungsgerechtes Design: Erstellung von Zeichnungen für verschiedene Fertigungsverfahren (3D-Druck, CNC-Fräsen, Blechbiegen)
  • Agile Entwicklung: Enge Zusammenarbeit an der Schnittstelle zwischen Mechanik und High-End Softwareentwicklung
  • Regelwerks-Know-how: Umsetzung der Formula Student Sicherheitsvorgaben (z.B. für das EBS)
Anforderungen:
  • Studium im Bereich Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Begeisterung für Konstruktion und die mechanische Seite autonomer Fahrsysteme
  • Motivation, Verantwortung für einen bisher unbesetzten Bereich zu übernehmen und Prozesse mitzugestalten
  • Grundkenntnisse in CAD sind von Vorteil, aber kein Muss (wir arbeiten dich ein)
  • Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit – du bist die zentrale Brücke zwischen Software und Mechanik
  • Sorgfältige Arbeitsweise, da deine Bauteile die Basis für die Zuverlässigkeit unserer Sensoren bilden
Ziel:
  • Eigenständigkeit des DV-Teams: Aufbau einer hausinternen Hardware-Kompetenz
  • Entlastung & Fokus: Ermöglicht den Software-Entwicklern volle Konzentration auf den Code, während du die physische Basis schaffst
  • Effizienzsteigerung: Kürzere Iterationszyklen durch direkte Wege zwischen Software-Anforderung und mechanischer Umsetzung
  • Systemstabilität: Robuste und optimierte Hardware-Lösungen für maximale Performance in den Driverless-Disziplinen
Themenbereich / Aufgaben:

Integration neuer Simulationssoftware:

  • Einarbeitung in unsere aktuellen Tools (PacSim & FSDS)
  • Auswahl und Einführung eines neuen Simulators für realistische Fahrzeugsimulation in einer 3D-Umgebung

Software-Anbindung:

  • Implementierung des Interfaces (Schnittstelle) zwischen unserer Fahrsoftware und dem Simulator

Fahrzeugmodellierung:

  • Verbesserung und Anpassung unseres digitalen Fahrzeugmodells innerhalb der Simulation

Teamarbeit:

  • Enge Zusammenarbeit mit dem gesamten 12-köpfigen Driverless-Team bei der Validierung unserer Software
Was du lernst:
  • Software-Validierung: Wie man autonome Software in der Praxis testet, bevor sie auf die Strecke geht
  • System-Integration: Einbindung von komplexer Simulationssoftware in bestehende Projekte
  • Professionelle Entwicklung: Arbeiten mit Versionskontrolle (Git) in einem großen Team
  • Fahrzeugsimulation: Einblicke in realistische 3D-Simulationsumgebungen und Fahrzeugmodelle
Anforderungen:

Programmiererfahrung: Du hast bereits Erfahrung beim Programmieren gesammelt (außerhalb des Studiums – die Sprache ist egal!)

Versionskontrolle: Grundlegendes Verständnis von Git ist von Vorteil

Motivation: Lust, dich eigenständig in neue Software-Themen einzuarbeiten

Unterstützung: Du bist teamfähig (du bekommst bei uns jederzeit volle Unterstützung vom Team)

Ziel:

Modernisierung: Ablösung des aktuellen FSDS-Simulators durch eine realistischere 3D-Umgebung

Validierung: Tägliche Absicherung unserer Software, um Fehler frühzeitig zu finden

Effizienz: Ein reibungsloser Austausch zwischen Software-Entwicklung und Simulation

Team-Support: Entlastung der Entwickler durch eine starke Simulations-Basis

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FAQ – frequently asked Questions

Kann ich im ersten Semester schon mitmachen?

Jeder (angehende) Studierende kann jederzeit bei uns beitreten, die Hochschule spiet keine Rolle. Dabei ist es egal, ob du im ersten Semester deines Bachelors bist, oder schon im Master. Es liegt in deinem Ermessen, ob du dich bereit dafür fühlst, neben dem Studium genug Zeit für die Teilnahme an unserem Projekt mitzubringen!

Welche Studiengänge können bei euch mitmachen?

Da wir im Team sehr interdisziplinäre Aufgabenfelder abdecken, gibt es kaum Beschränkungen hinsichtlich deines Studiengangs.

Natürlich ist ein Studiengang mit technischem Hintergrund besonders in unseren mechanischen und elektrotechnischen Unterteams von immensem Vorteil und die Teilnahme am Projekt bietet so passende, ergänzende Inhalte zu deinem Studium.

Vor allem in unseren wirtschaftlichen Unterteams gibt es aber auch sehr viele kreative Aufgaben, die keinen technischen Hintergrund benötigen und eigentlich von jedem mit Motivation und Kreativität gemeistert werden können.

Wie viel Zeit sollte man mitbringen?

Das durchschnittliche GET Mitglied sollte 10 Stunden Zeit die Woche für die Mitarbeit im Team mitbringen. Bei der Bekleidung von Leitungspositionen steigt diese Zahl.

Brauche ich Vorkenntnisse?

Nein, für die Teilnahme bei GET racing werden allgemein keine Vorkenntnisse gebraucht.

Diese sind natürlich hilfreich in vielen Bereichen, vor allem das Modul Technisches Zeichen ist eine solide Grundlage für die Teilnahme in mechanisch-technischen Unterteams.

Kann ich als internationaler Studierender mitmachen?

Ja, gerne können auch internationale Studierende mit soliden Englisch-Kenntnissen bei uns mitmachen.

Wer fährt den Rennwagen?

Theoretisch darf jedes Mitglied mit einem Pkw Führerschein, welches den sogenannten Egress-Test bestanden hat, unseren Rennwagen auf den Events und beim Testen fahren.

Gerne machen wir im Team dazu intern einen Wettbewerb auf der Kartbahn in Dortmund Barop und lassen die Bestzeitler im Team auf den Events fahren.

Wie schnell fährt euer Rennwagen?

Die Höchstgeschwindigkeit unseres neusten Rennwagens liegt bei circa 115 km/h, jedoch wird diese Geschwindigkeit in der Regel nicht gefahren, da wir bei den Events meistens nicht auf gerader Strecke, sondern auf einer kurvenreichen Strecke mit Slaloms fahren.

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