Reglement

Eine Besonderheit der Formula Student ist der große Freiraum für Kreativität. Den Studenten soll es ermöglicht werden, unkonventionelle Lösungen zu finden und mit exotischen Werkstoffen immer bessere Leistungen zu erzielen. Doch um Chancengleichheit und Sicherheit zu gewähren, muss es auch Regeln geben. Dafür gibt die Formula SAE jährlich ein neues Regelwerk  bekannt, welches als Grundlage für alle anderen Formula Student Events angesehen wird. Zu den jeweiligen Events gibt es noch bestimmte Zusatzregeln, wobei sich in den letzten Jahren die FSG – also die Formula Student Germany – als maßgebendes Regelwerk kristallisiert hat, da diese sicherheitstechnisch die striktesten Regeln aufweist.

Die Regeln werden in 4 Unterkapiteln aufgeteilt: Die organisatorischen und technischen Bestimmungen sowie die Vorgaben für den Ablauf der statischen und dynamischen Disziplinen.

Einige grundsätzliche Regeln bleiben jedoch Jahr für Jahr gleich:

  • der Rennwagen muss ein Einsitzer sein
  • es sind nur Otto-Viertakt Motoren mit einem maximalen Hubraum von 610 cm³ erlaubt (Ausnahme: In England sind auch Diesel- und Hybridmotoren sowie auch Brennstoffzellen erlaubt)
  • die Ansaugluft ist limitiert durch einen Luftmengenbegrenzer mit einem Durchmesser von 20 mm
  • der Radstand darf nicht kleiner als 1525 mm sein
  • im Team sind nur ordentlich-immatrikulierte Studenten erlaubt, Hilfe von Professoren ist nicht gestattet

Diese und noch viele weitere Regeln garantieren ein faires Event, denn jedes partizipierende Team willigt mit der Anmeldung ein, die Regeln einzuhalten. Zuwiderhandlungen führen zur sofortigen Disqualifikation.

Wer sich doch einmal in die Regeln einarbeiten will und weitere Informationen zu den Regeln sucht, findet diese bei der Formula SAE und bei der Formula Student Germany (FSG).